Leistungsbereitschaft, leistungsbereit sein, Bewerbung, Stärken, Vorstellungsgespräch, Testen, Beispiel

Stärken und Schwächen – Leistungsbereitschaft, leistungsbereit sein, Bewerbung, Stärken, Vorstellungsgespräch, Testen, Beispiel

Leistungsbereitschaft, leistungsbereit sein

Leistungsbereitschaft im Beruf: Als Leistungsbereitschaft bezeichnet man den Willen, die eigene Leistungsfähigkeit im Beruf einzusetzen.

Sie ist neben der Kompetenz und der Persönlichkeit die wichtigste Eigenschaft eines Mitarbeiters.

Für den beruflichen Erfolg ist es unerlässlich, neben Fachkompetenzen und einer kompatiblen Persönlichkeit auch Motivation in die Arbeit mitzubringen.

Hier erhalten Sie eine Definition, Fragen zum Testen dieser Stärke und erhalten ein Beispiel, wie Sie diese Stärke in der Bewerbung und im Vorstellungsgespräch verwenden können.

Leistungsbereitschaft Definition

Der Duden beschreibt Leistungsbereitschaft als den Willen eines Individuums, eine bestimmte Arbeit oder Tätigkeit auszuüben.

In der Berufswelt kann der Begriff mit Einsatzbereitschaft oder Motivation gleichgesetzt werden. Mitarbeiter, die einen hohen Willen zur Leistung haben, setzen ihre Arbeitskraft effektiv ein, um die eigenen Ziele und die Ziele des Unternehmens zu erreichen.

Sie motivieren sich innerlich oder äußerlich, und sind dadurch auch für Kollegen ein Motivator und Vorbild. Sie dazu auch die intrinsische und extrinsische Motivation.

Es bietet sich also an, Personen mit einer hohen Leistungsbereitschaft einzustellen, um nicht nur die Effizienz in der Abteilung zu verbessern, sondern womöglich auch das Arbeitsklima.

Anzeichen für eine hohe Leistungsbereitschaft

Eine hohe Leistungsbereitschaft zeigt sich oft daran, dass die Person sich auch Aufgaben stellt, die die eigenen Fachkompetenzen übersteigen.

Die Begeisterung für Herausforderungen und Ziele ist eine wichtige Kerneigenschaft von Menschen mit hohem Leistungswillen. Die Lern- und Arbeitswilligkeit spielt eine ebenso wichtige Rolle für Arbeitnehmer.

Die Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen unterstreicht eine hohe Leistungsbereitschaft im Beruf.

So setzen sich Menschen mit dieser Kompetenz für ihre Firma ein und nehmen für den beruflichen Erfolg und Fortschritt auch verantwortungsvolle und arbeitsintensive Aufgaben an.

Im Lebenslauf kann die Leistungsbereitschaft an absolvierten Lehrgängen und Weiterbildungen, aber auch an sich vergrößernden Verantwortungsbereichen erkannt werden.

Personaler, die auf diese Punkte achten, finden schnell den passenden Mitarbeiter für das Unternehmen.

Leistungsbereitschaft steigern

Die Bereitschaft Leistung zu erbringen, ist eng mit Identifikation und Motivation verknüpft. Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren, sind gewillter, eine gute Leistung zu bringen. Identifikation und Zusammenhalt werden unter anderem in Meetings gefördert.

Die einfachste Form der Leistungssteigerung ist jedoch Anerkennung. Wenn gute Leistungen gelobt und schlechte Leistungen konstruktiv bewertet werden, sorgt dies für Motivation und ein gesteigertes Engagement.

Dazu zählen Lob und Boni für überdurchschnittlich gut erledigte Aufgaben ebenso wie Komplimente und die Aussicht auf einen beruflichen Aufstieg.

Die Mitarbeiterzufriedenheit steht also an erster Stelle. Wenn der Mitarbeiter sich in dem Unternehmen wohlfühlt und das Gefühl hat, dass seine Arbeit geschätzt wird, ist die Motivation höher – die Leistungsbereitschaft steigt.

Darum ist es wichtig, die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter dauerhaft zu fördern, indem erreichbare Ziele gesetzt und die Angestellten beim Erreichen dieser Zeile entsprechend positiv belohnt werden.

Fragen, um die Leistungsbereitschaft zu testen

Arbeitgeber, die sich in einem Vorstellungsgespräch mit einem potentiellen Arbeitnehmer befinden, können durch einige Fragen herausfinden, wie hoch die Leistungsbereitschaft bei dem Bewerber ist. Wichtig ist vor allem die Frage nach den persönlichen Zielen.

  • Was verspricht sich der Bewerber von der Position?
  • Welche Ziele sollten langfristig in dem Unternehmen erreicht werden?

Die Antwort auf diese Fragen hilft herausfinden, ob der potentielle Arbeitnehmer nur die finanziellen Aspekte betrachtet oder ob eine Motivation besteht, die darüber hinaus geht.

  • Was erwarten Sie von Ihrer neuen Aufgabe?

Die Antwort auf diese Frage zeigt Ihnen als Personaler, ob das Gegenüber die Möglichkeit, Neues zu lernen, nutzen möchte, oder ob sie womöglich doch eine andere Motivation hat, den Job anzunehmen.

Wichtig ist auch, dass das Unternehmen die Erwartungen des Kandidaten erfüllen kann, denn eine hohe Leistungsbereitschaft kann nur in einer Firma oder in einer Abteilung mit den entsprechenden Voraussetzungen optimal eingesetzt werden.

Testen

Sind Sie leistungsbereit? – Hier können Sie Ihre Leitungsbereitschaft testen!

Einige Fragen, um festzustellen, wie leistungsbereit Sie sind.

Versuchen Sie die Fragen ehrlich zu sich selbst zu beantworten. Stellen Sie sich einen typischen Arbeitstag vor und erörtern Sie Ihre Umstände.

  • Sie arbeiten gerne und lassen nichts lange liegen?
  • Was sagen andere über Sie? Bekommen Sie öfter zu hören, dass Sie sehr fleißig sind?
  • Sie sind körperlich fit?
  • Sie arbeiten zügig und wollen am Ende des Tages alle Aufgaben erledigt haben?
  • Sie sind offen für neue Aufgaben?
  • Sie versuchen den ganzen Arbeitsprozess zu verstehen und engagieren sich über die Maße hinaus?

Bewerbung, Bewerbungsschreiben

In der Bewerbung bzw. im Bewerbungsschreiben, können Sie die Begrifflichkeiten Leistungsbereitschaft (Nominalisierung) oder leistungsbereit (Adjektiv) verwenden.

Sie sollten jedoch die jeweiligen Stärken etwas umschreiben oder mit einem kurzen Beispiel belegen können.

Kopf oder Emotion

Generell sagt die Nominalisierung oder adjektivische Schreibweise etwas über Ihre Person aus. Sie zeigen damit, dass Sie eher ein Kopfmensch oder ein emotionalerer Mensch sind.

Kopfmenschen schreiben meist mit Nominalisierungen und emotionalere Menschen mit Verben oder Adjektiven, um dadurch auszudrücken, dass Sie prozessorientiert sind.

Achten Sie bitte auch darauf, dass Sie entweder mit Nominalisierungen oder mit Verben und Adjektiven schreiben, sonst könnte das als Stilbruch gewertet werden.

Ob diese Unterschiede getroffen werden oder nicht hängt davon ab, um welche Position es geht. Sie können auch darauf achten, wie sich das Unternehmen im Internet oder in der Stellenanzeige präsentiert und diesen Stil anpassen. Generell gilt hier jedoch wieder zu sagen:

“Bleiben Sie sich treu, dann bekommen Sie auch eine passende Stelle, welche Sie vertreten und ausfüllen können.” Ihr Selbstwert wird es Ihnen danken.

Wirkung

Es spielt eine große Rolle in Ihrem Erleben oder beim Lesen einer Bewerbung, ob man sich vorstellt, wie es ist “leistungsbereit zu sein” oder nur über das Wort “Leistungsbereitschaft” spricht. Das erste können Sie erleben, das zweite nur verstehen.

Beispiel

Hier finden Sie ein Beispiel für die Leistungsbereitschaft, welche Sie im Vorstellungsgespräch oder im Bewerbungsschreiben benutzen können.

Jedoch bedenken Sie, dass Sie eigene Ideen mit einbringen und Ihre eigene Wortwahl wählen.

  • Durch meine hohe Leistungsbereitschaft kann ich die Anforderungen an meine Arbeit gut erfüllen.
  • Ich bin stets leistungsbereit und bringe die Stärke jeden Tag in meine Arbeit ein.
  • Zu meiner Hauptstärke zähle ich die Leistungsbereitschaft, welche ich jeden Tag in meinen Projekten unter Beweis stelle.
  • Die täglichen Tätigkeiten werden von mir leistungsbereit und motiviert erledigt.

Weitere Bewerbungstexte finden Sie in gleichnamigen Beitrag.

Vorstellungsgespräch

Sollten Sie während eines Vorstellungsgespräch oder in Ihrer Bewerbung bereits die Leistungsbereitschaft als Stärke angegeben haben, so sollten Sie durch ein Beispiel klar herausstellen, an welchen Beispielen sich diese Stärken belegen lassen.

Nutzen Sie dazu Ihren beruflichen Werdegang, um das Gesagte zu belegen.

Achten Sie bitte auch darauf die gleichen oder zusätzliche Beispiele im Gespräch zu verwenden, wie im Bewerbungsschreiben. Mehr Informationen zum Thema Vorstellungsgespräch lernen.

  • Antworten Sie auf die Frage: Warum denken Sie leistungsbereit zu sein?

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